13.07.2009: Überprüfte Qualität im Kampf gegen den Krebs
Überprüfte Qualität im Kampf gegen den Krebs

Donauwörth (pm) - Das Brustzentrum und das gynäkologische Krebszentrum an der Donau-Ries-Klinik Donauwörth hat das Zertifizierungsaudit erfolgreich abgeschlossen.

„Mit viel Aufwand haben wir, allen voran die gynäkologisch/geburtshilfliche Abteilung, im vergangenen halben Jahr an der Umsetzung der optimalen Strukturen sowohl in unserem Brustzentrum als auch im gynäkologischen Krebszentrum gearbeitet. Dies wird am heutigen Tag mit der uneingeschränkten Empfehlung der Auditoren und der anschließenden Zertifikatsübergabe in ein paar Wochen belohnt“, freute sich der Vorsitzende des Gemeinsamen Kommunalen Unternehmens, Gerhard Wurm.

Nach zwei Tagen eingehender Prüfung der Zentren durch externe, unabhängige Experten haben die Auditoren Dr. Karl Zähres und Hans-Jürgen Fischer im Rahmen eines Empfangs in der Klinik offiziell ihre uneingeschränkte Empfehlung für die Zertifizierung der beiden Zentren abgegeben.

Nach Überreichung des Zertifikats wird Donauwörth das erste zertifizierte gynäkologische Krebszentrum in ganz Schwaben sein. Zusammen mit dem Brustzentrum - es gibt insgesamt vier in Schwaben - werde somit die medizinische Versorgung im Kampf gegen den Krebs auch in der Region und darüber hinaus auf höchstem Niveau sichergestellt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Für das gKU, erklärte Betriebsdirektor Bernhard Schmid, sei dieses erfolgreich abgeschlossene Audit „ein weiterer Qualitätsmanagement-Mosaikstein“. Er sei stolz auf die Mitarbeiter und beglückwünschte insbesondere Chefarzt Dr. Armin Both sowie Oberärztin Dr. Anne-Kathrin Stade, deren hervorragende Arbeit nun bald durch ein Zertifikat auch nach außen hin sichtbar sein werde.

Experten verschiedener Fachrichtungen

Gerhard Wurm unterstrich, dass in den vergangenen Jahren laut Statistik die Sterblichkeit der Patientinnen mit Brustkrebs zurückgegangen sei. „Diese positive Entwicklung ist auf die Bildung von Brustzentren und die damit verbundene Arbeit nach internationalen Standards zurückzuführen“. Qualifizierte Experten aus verschiedenen Fachrichtungen würden hier zusammenarbeiten und ihre Behandlungskonzepte aufeinander abstimmen.

Zu diesen interdisziplinären Teams, zu dem auch die niedergelassenen Mediziner in der Region gehörten, erklärte Wurm weiter, zählten Radiologen, Pathologen, Nuklearmediziner, Strahlentherapeuten, internistische Onkologen, Physiotherapeuten, Anästhesisten, Psychoonkologen, qualifizierte Pflegekräfte und Sozialarbeiter.

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